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21.11.2019 Kategorie: Kontaktstellen, Selbsthilfe, Ehrenamt, TILO

Tinnitus - Neue Selbsthilfegruppe

Selbsthilfegruppe Tinnitus – Wenn die Stille weg bleibt

Tinnitus - Klingeln, Piepen, Summen, Rauschen, Klopfen und Brummen – und kein anderer hört es. Doch allein sind die Betroffenen nicht - ca. 5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Ohrgeräuschen. Die Liste der möglichen Ursachen ist lang. Oft beginnt der Tinnitus mit einem Hörsturz. Aber auch Mittelohrentzündungen, Morbus Menière, Diabetes, Schädelverletzungen, Halswirbelsäulenprobleme und bestimmte Medikamente stehen im Verdacht, die Phantom-Geräusche auszulösen.

Eine andere häufige Ursache: Lärm, ein einziger Knall, laute Maschinen oder zu viel laute Musik. Das Alter spielt keine Rolle, oft sind auch Jugendliche betroffen. Oft treten solche Ohrgeräusche in Phasen körperlicher oder seelischer Belastung auf und dauern nur kurze Zeit. Bei akut auftretenden Ohrgeräuschen, besonders in Verbindung mit einem Hörsturz, sollte trotzdem ein Arzt aufgesucht werden, denn einige Behandlungsmethoden haben nur in der Anfangsphase Erfolg.

Dauern die Ohrgeräusche länger an, stellen sie für einige Patienten eine extreme Belastung dar. Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit und Depressionen sind mögliche Folgen.

In Schleswig wird nun eine Selbsthilfegruppe zum Thema „Tinnitus“ aufgebaut. Hier können Betroffene Verständnis finden und sich über Therapiemöglichkeiten und über Probleme mit der Erkrankung im Alltag austauschen.

Wer sich für die Gruppe interessiert, melde sich bitte bei:

KIBIS 04621 / 27748  E-Mail: info@kibis-sl.de