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19.12.2018 Kategorie: Kontaktstellen, Selbsthilfe, Ehrenamt, TILO

NEU - RLS - Restless Legs Syndrom - neue Selbsthilfegruppe

Restless Legs – unruhige Beine

-Selbsthilfegruppe gründet sich-

 

Sie verspüren unnatürlichen Bewegungsdrang, Kribbeln in den Beinen, Zuckungen oder quälenden Schmerz verbunden mit Schlaflosigkeit? Dann gehören Sie vielleicht zu den 5 – 10 % der Menschen, die vom RLS betroffen sind. Allerdings sind nur bei ca. 1- 2 % von ihnen die Beschwerden so stark, dass sie behandlungsbedürftig sind.

 

Die Abkürzung “RLS” bedeutet Restless Legs Syndrom – übersetzt: Erkrankung der unruhigen, ruhe- oder rastlosen Beine. Für einen Außenstehenden ist es nicht nachvollziehbar, welches Krankheitsbild bzw. welches Leiden sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt. Die Beschwerden treten dann auf, wenn der Körper zur Ruhe kommt. In der Regel ist dies am Abend und in der Nacht, wenn ein Ziehen, Reißen oder auch Kribbeln in den Beinen sich bemerkbar macht. Von den RLS-Patienten werden diese Beschwerden und Missempfindungen meist recht unterschiedlich beschrieben. Sie können einseitig, beidseitig oder auch abwechselnd auf der einen oder anderen Seite auftreten. Neben den Beinen können auch die Arme oder auch selten die Brustwand betroffen sein.

Erst durch Bewegung gehen die Beschwerden zurück. Zwangsläufig kommt es so nachts zu Schlafstörungen, so dass sich die Erholung, die der Körper normalerweise durch den Schlaf bekommt, nicht einstellen kann. Immer wenn der Betroffene Ruhe und Entspannung sucht – sei es beim Lesen, Fernsehen, im Kino – stellen sich die Beschwerden ein.
Der ständige Schlafmangel führt häufig zu körperlicher und seelischer Erschöpfung.

 

Die Ursachen des RLS sind noch nicht geklärt.

Das familiär gehäuft auftretende “idiopathische RLS” ist wahrscheinlich auf eine über Generationen hinweg stattfindende Weitervererbung zurückzuführen. Beim symptomatischen RLS (auch sekundäres RLS genannt) werden die Symptome durch eine andere Grunderkrankung oder Medikamente ausgelöst, was eine andere Behandlung nötig macht.

 

In Schleswig wird nun eine Selbsthilfegruppe zum Thema aufgebaut, in der sich Betroffene mit ihren Beschwerden und deren Auswirkungen verstanden fühlen. Gemeinsam können sie sich über den Umgang mit der Erkrankung im Alltag, über Therapiemöglichkeiten und konkrete Umsetzungen austauschen.

 

Wer an der Mitwirkung in der Gruppe Interesse hat, kann sich bei KIBIS, 04621-27748 oder info@kibis-sl.de melden.