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07.08.2018 Kategorie: Kontaktstellen, Selbsthilfe, Ehrenamt, TILO

Borreliose - Neue Selbsthilfegruppe

Borreliose – Selbsthilfegruppe

 

Sie wird durch ein Bakterium ausgelöst. Gegen Borreli­ose existiert keine Impfung. Sie ist die häufigste von Zecken übertragene Krankheit und wird überall, wo es Zecken gibt, übertragen. Sie kann in den meisten Fällen mit Antibiotika behandelt werden, wenn sie früh er­kannt wird. Voraussetzung ist, dass sie dem Stadium an­gepasst, genügend lang und hoch dosiert behandelt wird. Die Diagnose ist nicht einfach, weil die zur Verfü­gung stehenden Tests nicht immer zuverlässig sind oder überhaupt nicht an eine Borreliose gedacht wird. Des­halb wird die Krankheit oft nicht erkannt, was zu Fehl­diagnosen bis zur Hypochondrie führen kann. In späten Stadien ist mit dauerhaften Schäden zu rechnen, die die Betroffenen in ihrer Lebensqualität unterschiedlich ein­schränken. Nichtbehandlung einer Borreliose kann bis zur Invalidität führen.

Weil Borreliose-Symptome ohne Be­handlung wieder verschwinden kön­nen, ohne dass auch der Erreger elimi­niert ist, kommt der Erkennung von Symptomen eine große Bedeutung zu, damit die Diagnose nicht verpasst wird. Tage bis Wochen nach dem Zecken­stich kann sich eine Rötung um die Stichstelle oder an anderen Körperstel­len zeigen (z.B. Abb.1: Wanderröte am Rücken, Abb. 2: Wanderröte am Bein). Diese Wanderröte, die etwa bei der Hälfte der Patienten trotz Infektion ausbleiben kann, vergrößert sich zen­trisch, ist nicht immer kreisrund und kann an mehreren Hautstellen auftreten.

Bei KIBIS entsteht ab September wieder eine Selbsthilfegruppe zum Thema, um Betroffenen, aber auch Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich umfassend zu informieren und auszutauschen.

Wer Interesse hat, kann sich bei KIBIS 04621-27748, info@kibis-sl.de